2 Fast 2 Furious
Handlung:
Brian O’Conner (Paul Walker siehe The Fast and the Furious, Joy Ride) ist nun nicht mehr bei der Polizei, weil er Dominic in The Fast and the Furious hat laufen lassen. Auch er nimmt nun an illegalen Straßenrennen teil, und verdient sich so seinen Lebensunterhalt. Doch eines Tages wird er von der Polizei geschnappt. Sie bieten ihm einen Deal an. Er soll undercover für die Polizei arbeiten. Es geht um Carter Verone (Cole Hauser), einen Kriminellen, der Geld wäscht. Brian soll sich bei ihm als Fahrer anwerben lassen und der Polizei dann mitteilen, wohin das Geld verschwunden ist. Als Unterstützung bekommt Brian einen ehemaligen Freund Roman Pearce (Tyrese Gibson) an die Seite gestellt. Auch hat die Polizei schon eine undercover Agentin eingeschleust, nämlich Monica Fuentes (Eva Mendes siehe Trainingday, Es war einmal in Mexiko, Stuck on you, Exit Wounds) sie soll eine Hilfe für Brian sein, doch ist nicht klar, ob sie nicht schon übergelaufen ist.
Kritik:
So nun wurde also eine Fortsetzung von The Fast and the Furious gedreht. Doch leider ist diesmal Vin Diesel (The Fast and The Furious, XXX, Pitch Black) nicht mehr mit von der Partie. Im Vorgänger hatte Vin Diesel mehr oder weniger die Hauptrolle im Film, jedenfalls stach er dort am meisten hervor. Nun muß sich Paul Walker selbst in den Mittelpunkt stellen und diesen Teil des Films übernehmen. Tyrese Gibson spielt zwar ganz ordentlich, doch ist er nur ein magerer Ersatz für Vin Diesel. Auch hat man das Gefühl, daß in diesem Film eher auf altbewährtes gesetzt wurde, denn die Story ist wenig innovativ und kann auf keinen Fall mit dem Vorgänger mithalten. Was mir aber gut gefallen hat, sind die neuen Autos der Darsteller und gleich zu Anfang das Straßenrennen mit dem Brückensprung. Doch diesmal kommt das Sraßenrennfeeling nicht so gut rüber wie noch im ersten Teil. Der Einsatz der Undercover-Agentin Eva Mendes ist etwas unlogisch, da sie anscheinend mehr als Informant arbeitet, aber nichts richtiges unternimmt, um ihren "Boss" zu belasten. Das Ende ist zwar nett doch so spektakulär auch nicht, wenn man bedenkt, daß für die Fortsetzung fast doppelt soviel Geld bereit gestellt wurde. Da hätte man noch ein bißchen drauflegen können.
Fazit:
Kommt bei weitem nicht an den ersten Teil rann, doch kann man ihn sich gut anschauen, auch wegen der Autos willen. Man sollte nur nicht zu viel erwarten.
USA 2003
Laufzeit: ca. 107min
Regie: John Singleton
Darsteller: Paul Walker, Tyrese Gibson, Eva Mendes, Cole Hauser, Chris "Ludacris" Bridges, James Remar, Devon Aoki, Thom Berry, Eric Etebari, Jin Auyeung, Amaury Nolasco
FSK: 12 (gerechtfertigt, da nicht so brutal wie der erste Teil, bis auf Folter Szene)
| Aktion | Spannung | Humor | Gewalt/Blut | Innovation | Gesamt |
| 8/10 | 6/10 | 4/10 | 4/10 | 2/10 | 7/10 |