7 Sekunden
Handlung:
Ex-Soldat Jack Tulliver (Wesley Snipes) der nun als Dieb arbeitet plant einen Überfall auf mehrere Geldtransporter, doch bei dem Überfall wird er verraten und ebenfalls von anderen Gangstern ausgeraubt. Er ist der Einzige der den zweiten Überfall überlebt und kann mit der Hilfe einer Geisel und einem wertvollem Gemälde fliehen. Nun muss sich Jack erst einmal vor der Polizei verstecken, doch er beginnt zeitgleich mit Ermittlungen gegen die zweite unbekannte Bande die ihn überfallen hat. Bei den Ermittlungen bekommt er jedoch unerwartete Unterstützung und zwar von seiner ehemaligen Geisel die sich als Militärpolizistin entpuppt.
Kritik:
7 Sekunden heißt der neuste Film mit Wesley Snipes, welcher gar nicht erst im Kino gezeigt wurde, sondern direkt auf DVD veröffentlicht wurde und das auch nicht ohne Grund...
Die Geschichte ist eine Standard 0850 Handlung und bietet absolut nichts neues. Statt dessen bedient sie sich eher gängigen Klischees, wie z.B. eine Liebesgeschichte. Die Aktionszenen sind jedoch recht ordentlich geworden und können überzeugen. Gerade diverse Verfolgungsszenen in denen auch mal das eine oder andere Auto geschrottet wird sind gut gelungen. Ansonsten bekommt man noch eine blutige Schießereien und Mini-Kämpfe zu sehen. In den Schießereien sieht man häufig blutige Einschüsse in Körpern, was wohl auch der Grund für die Freigabe ab 16 Jahren von der FSK sein dürfte. Wesley Snipes ist zwar kein wirklicher Kampfsportexperte doch was er in 7 Sekunden zeigt ist absolut nichts besonderes und kann auch nicht mit den Kämpfen aus z.B. Der Blade Trilogy mithalten.
Von den Darstellern ist mir nur Wesley Snipes (Blade 1, 2, 3, Drop Zone, Demolition Man, The Art of War, The Fan) bekannt. Er spielt auch recht ordentlich, obwohl seine bloße Anwesenheit aus einem B-Movie auch keinen Blockbuster machen kann. Die restlichen Darsteller sind mir alle unbekannt und ich finde sie auch nicht wirklich überzeugend. Wenn überhaupt würde ich sie im Mittelfeld einordnen. Besonders die blonde Militärpolizistin (siehe Cover) ist meiner Meinung nach eine Fehlbesetzung, was aber auch an ihren blöden und nervigen Sprüchen liegen kann.
Fazit:
Mittelmäßiges B-Movie (welches noch nicht einmal Wesley Snipes retten kann) das man nicht gesehen haben muss. Leute mit viel Langeweile können sich den Film aber durchaus mal reinziehen.
Rumänien / Schweiz / USA 2005
Laufzeit: ca. 92min
Regie: Simon Fellows
Darsteller: Wesley Snipes, Tamzin Outhwaite, Martin Wheeler, Tamer Hassan, Pete Lee-Wilson
FSK: 16
DVD Version: Der Film ist von Sony Pictures Home Entertainment ungeschnitten veröffentlicht worden. Die Bild- und Tonqualität war soweit in Ordnung. Als Bonus sind lediglich 3 magere Trailer auf der DVD enthalten.
| Aktion | Spannung | Humor | Gewalt/Blut | Innovation | Gesamt |
| 7/10 | 5/10 | 3/10 | 6/10 | 1/10 | 6/10 |