Iron Monkey
Handlung:
Ein Gouverneur (James Wong) läßt während der Manchu-Dynastie seine Untertanen regelrecht ausbluten. Es herrscht Armut und Korruption in der Stadt. Iron Monkey (Yu Rong Guang) hilft den Armen und Kranken, indem er den reichen Bürgern Geld stiehlt und es den Hilfsbedürftigen gibt. Unterstützt wird er von Orchid (Jean Wang), seiner treuen Assistentin. Der Gouverneur sucht nach Iron Monkey, um seinem Treiben ein Ende zu setzen. Er lässt alle, die auch nur im entferntesten etwas mit Affen zu tun haben verhaften. Darunter sind auch der Shaolin Mönch Wong Kei Ying (Donnie Yen) und sein Sohn Wong Fei Hung (Tsang Tze Man). Der Gouverneur erpreßt Wong Kei Ying, indem er seinen Sohn als Geisel nimmt, Iron Monkey zu bekämpfen. Doch Iron Monkey schafft es Wong Fei Hung aus dem Gefängnis zu befreien. Fortan Kämpfen der Iron Monkey und Wong Kei Ying gemeinsam gegen den Gouverneur. Doch wirklich gefordert werden sie erst, als der hohe Regierungsbeamten The Monk (Yam Sai-guan) in die Stadt kommt, denn der beherrscht eine gefährliche Kampfkunst.
Kritik:
Iron Monkey ist ein klassischer Kung Fu-Film, indem das Gute gegen das Böse kämpft. Die Darsteller sind mir zwar alle unbekannt, doch können sie durch aus überzeugen. Besonders beeindruckt bin ich von dem jungen Tsang Tze Man, der in Sachen Material Arts schon so einiges drauf hat. Aber auch Yu Rong Guang und Donnie Yen haben mir gut gefallen. Die Story ist recht einfach gestrickt und man kann ihr gut folgen, doch wirkliche Überraschungen kommen nicht vor. Etwas hat mich während ich den Film geschaut habe gestört, aber ich habe erst im nachhinein herausgefunden was es war. Man sieht nämlich im ganzen Film keine Natur, also Bäume etc. Das liegt daran, dass der ganze Film im Studio gedreht wurde. Das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt, den ich an diesem Film finden kann. Sehr gut gelungen sind die vielen und abwechslungsreichen Kämpfe, die man im Laufe des Films zu sehen bekommt. Gerade der Schlusskamf auf den Stangen über dem Feuer ist großartig und fast schon legendär. Natürlich darf man sich hier wie auch in vielen anderen Kung Fu-Filmen nicht über die teils doch recht übertriebenen Kämpfe wundern. Die Kämpfer fliegen fast schon durch die Luft und die Gesetze der Schwerkraft haben keine Relevanz. Besonders blutig sind die Kämpfe zwar nicht, doch bekommt man manchmal die eine oder andere "nette" Szene zu sehen, was eine Altersfreigabe ab 16 Jahren auch rechtfertigen dürfte. Wenn man sich daran nicht stört und Kung Fu-Filme sowieso gerne sieht, sollte man sich diesen Film nicht entgehen lassen.
Fazit:
Wenn man Kung Fu-Filme mag, sollte man sich diesen hier auch nicht entgehen lassen!
China 1993
Laufzeit: ca. 85min
Regie: Yuen Woo Ping
Darsteller: Yu Rong Guang, Donnie Yen, Jean Wang, Yam Sai-Kun, Tsang Tze Man, James Wong, Tsing-ying Wong
FSK: 16
DVD Version: Ich kenne leider nur die geschnitte DVD von Splendid. In Deutschland ist der Film leider noch nicht ungeschnitten auf DVD erschienen.
| Aktion | Spannung | Humor | Gewalt/Blut | Innovation | Gesamt |
| 9/10 | 6.5/10 | 6/10 | 5/10 | 3/10 | 8/10 |