American Werewolf
Handlung:
Zwei Rucksacktouristen aus America werden bei einem Urlaub in England im Morr von einem Werewolf angefallen. Einer erliegt seinen schweren Verletzungen und stirbt sofort. Der andere wird in ein Krankenhaus in Lodon gebracht, wo er sich von seinen leichten Verletzungen erholen soll. Dort erscheint ihm aber sein toter Freund und prophezeit ihm, dass er sich beim nächsten Vollmond in ein Monster verwandeln wird, dass wahllos Menschen anfallen und töten wird. Der Einzigste Ausweg ist der Selbstmord. Doch er traut seinem untoten Freund nicht, doch dann kommt der Vollmond...
Kritik:
American Werewolf ist ein sehr gelungender Werewolf-Film mit sehr guten Effekte, gerade für 1981. Die Story ist zwar recht einfach gestrickt, jedoch weiß sie durchaus zu unterhalten. Gerade in den Anfangsszenen im Moor kommt eine gute und vor allem spannende Atmosphäre auf. Die Schauspieler sind mir zwar unbekannt, jedoch machen sie ihre Sache sehr gut und spielen überzeugend. Doch kommen wir nun zum wichtigsten im ganzen Film, nämlich den Werewolf. Dieser kommt zwar nicht sehr häufig im Film vor, doch wenn er auftacht sieht er gut aus und kommt gruselig rüber. Ganz besonders gut gelungen sind die Verwandlungsszenen, welche damals noch ganz ohne Computereffekte gemacht wurden. Trotzdem sieht die Verwandlung sehr echt und keines Falls billig aus. Auch der Härtegrad ist für einen Film der ab 16 Jahren freigegeben wurde schon recht beachtlich. Man sieht z.B. wie die Bestie mordet und auch hinterher die entstellten Leichen. Leider kenne ich nur die geschnittene Version des Filmes, da in Deutschland leider bislang keine andere veröffentlicht wurde. Doch es soll nur eine kurze Szene in der Telefonzelle entschärft worden sein. Die Verwandlungen und Morde sind soweit ich informiert bin ungeschnitten. Es gibt noch eine Vortsetzung, American Werewolf in Paris welche ich allerdings noch nicht gesehen hab.
Fazit:
Klasse Werewolf-Film, den man sich nicht entgehen lassen sollte!
Großbritannien / USA 1981
Laufzeit: ca. 93 min
Regie: John Landis
Darsteller: David Naughton, Jenny Agutter, Griffin Dunne, John Woodvine, Lila Kaye
FSK: 16
DVD Version: Leider ist mir nur die deutsche geschnittene Version von Universal bekannt, in der die Telefonzellen-Szene zensiert wurde. Ansonsten ist der Film aber ungeschnitten. Die Bildqualität hätte allerdings noch ein bisschen besser sein können. Als Zusatz liegt auf der DVD noch ein bisschen Extramaterial vor.
| Aktion | Spannung | Humor | Gewalt/Blut | Innovation | Gesamt |
| 4/10 | 7/10 | 6.5/10 | 7/10 | 7/10 | 8/10 |