Blade Trinity

 

Handlung:

Danica Talos (Parker Posey) und ihre Vampirfreunde haben einen Plan Blade (Wesley Snipes Blade 1, 2, Drop Zone..) nun endgültig aus dem Verkehr zu ziehen. Sie hetzen Blade das FBI auf den Hals, da dieser unvorsichtiger Weise einen Menschen umgebracht hat. Doch Blade wird von den sogenannten Nightstalkern (u.a. Jessica Biel siehe The Texas Chainsaw Massacre und Ryan Reynolds) befreit. Doch die Vampire haben noch ein Ass im Ärmel, nämlich Dracula (Dominic Purcell) höchst persönlich. Dracula wird also wiedererweckt und auf Blade gehetzt. Es kommt zur entscheidenen Schlacht.

 

Kritik:

Blade Trinity ist nun der dritte und (vorerst) letzte Teil der Blade Trilogy. Kurz nach dem Kinostart wurde dieser Film von Fans sowie von Kritikern niedergemacht und als unwürdig bezeichent. Ich muss sagen zum Teil kann ich die Leute schon verstehen, denn Blade Trinity unterscheidet sich schon in einigen Dingen zu seinen Vorgängern. Zwar gab es in den ersten beiden Teilen auch jede Menge Aktion und Witz, aber der dritte Teil setzt dem noch die Krone auf. Hier wird auf düstere Atmosphäre und Spannung fast gänzlich verzichtet und dafür umsomehr Aktion und Humor eingebaut. Die Story des dritten Teils unterscheidet sich nicht großartig von denen der ersten Teile. Es gibt mal wieder eine neue Bedrohung gegen die Blade antreten muss. Im ersten Teil war es noch Frost, der durch ein Ritual übervampirische Kräfte bekommen hat. Im zweiten Teil war es dann eine neue Art von Vampiren welche die Strassen unsicher gemacht haben und nun ist es halt Dracula. Die Darsteller haben mir soweit ganz gut gefallen. Allen voran natürlich Wesley Snipes, der in seiner Rolle als Blade aufblüht. Aber auch Jessica Biel und Ryan Reynolds spielen nicht schlecht und bringen etwas frischen Wind mit. In einer Nebenrolle kann man den Wrestler Triple H sehen. Es gibt allerdings auch ein paar Dinge die mir nicht gefallen haben. Unter anderem wäre da die Sache, dass sich Blade einfach so vom FBI fangen lässt, was Vampire jahrelang nicht hinbekommen haben. Das ging einfach viel zu einfach. Auch die Tatsache das sich die Nightstalker im Nahkampf gegen die Vampire so gut behaupten konnten ist unlogisch, da es sich um normale Menschen ohne übernatürliche Fähigkeiten handelt. Auch den Endkampf zwischen Blade und Dracula hätte man noch ein bisschen kreativer und länger gestalten können. So ging mir das Ende irgendwie zu schnell vorbei. Was mich noch genervt hat, war die ständige Schleichwerbung von Apple mit ihrem I Pod. Der Gewalt/Blut-Pegel wurde im Vergleich zu den beiden Vorgängern erheblich runtergesetzt. Deswegen kann ich die Entscheidung der FSK dem Film keine Jugendfreigabe zu geben in keinster Weise nachvollziehen. Man sieht zwar noch ein bisschen Blut, aber durch schnelle Schnitte und Dunkelheit bekommt man davon nicht viel mit. Eine Freigabe ab 16 Jahren hätte somit meiner Meinung nach völlig ausgereicht. Die wenigen Effekte stammen alle aus dem Computer, was aber nicht umbedingt schlecht ist, da es in den Film passt.

 

Fazit:

Kommt nicht an die ersten beiden Teile ran, ist aber trotzdem ein unterhaltsamer Film, den man sich gut anschauen kann!

 

USA 2004

Laufzeit: ca. 108min

Regie: David S. Goyer

Darsteller: Wesley Snipes, Dominic Purcell, Jessica Biel, Ryan Reynolds, Parker Posey

FSK: keine Jugendfreigabe

DVD Version: Die DVD mit "keine Jugendfreigabe" von Warner Brothers ist ungeschnitten und bietet eine gute Bild- und Tonqualität. Auf einer extra DVD gibt es noch einiges an Bonusmaterial. Finger weg von allen FSK 16 DVD´s, da diese geschnitten sind.

 

Aktion Spannung Humor Gewalt/Blut Innovation Gesamt
8/10 5/10 8/10 5/10 4/10 8/10