Joy Ride

                         

 

Handlung:

Die Brüder Lewis (Paul Walker, siehe auch The Fast and the Furious 1 und 2) und Fuller (Steve Zahn) sind mit ihrem Wagen auf dem Weg zu Lewis Freundin Venna (Leelee Sobieski) um mit ihr gemeinsam nach hause zu fahren. Doch noch bevor sie auf Venna stoßen, spielt Fuller einem Trucker namens rostiger Nagel einen bösen Streich über CB-Funk. Lewis verstellt seine Stimme und spricht wie eine Frau, dann bestellt er rostiger Nagel zu einem Motel um mit ihm zu ... . Doch in dem besagtem Zimmer wartet nur ein überraschtet Mann, der wohl keine Lust auf näheren Kontakt mit dem rostigem Nagel hat. Fortan terrorisiert der Truckfahrer die drei Freunde. Schließlich entführt rostiger Nagel sogar noch eine Freundin von Venna, doch der Horror beginnt erst noch.

 

Kritik:

Joy Ride ist ein spannendes Roadmovie, welches durch einen langsamen Spannungsaufbau überzeugen kann. Die Darsteller können wirklich überzeugend ihre Rolle rüberbringen, obwohl mir nur Paul Walker bekannt ist. Der Film bleibt solange spannend, weil man den Truckfahrer rostiger Nagel erst ganz zum Schluß zu Gesicht bekommt. So kann sich jeder sein eigenes Bild von dem sadistischen Trucker machen, na ja, jedenfalls bis man ihn dann zum Schluß sieht. Ich hatte die ganze Zeit hinweg ein ganz anderes Bild von dem Trucker, aber das kam daher, das er die selbe deutsche Stimme hat, wie ein Bergsteiger aus Vertical Limit. So habe ich mir dann auch den Trucker vorgestellt, doch der sah dann ganz anders aus. Es ist echt interessant, was sich der Trucker alles einfallen läßt, nur um die drei Freunde zu terrorisieren. Als ob der sonst nichts zu tun hat. Einige Szenen sind echt gut geworden wie z.B. die in dem Maisfeld. Überhaupt erinnert der Anfang des Filmes stark an Jeepers Creepers, doch das ändert sich dann im Laufe des Filmes. Die ganze Idee kommt ursprünglich von Steven Spielberg und seinem Filmdebüt Duell. Was ich gut finde, ist das sie hier kein übernatürliches Monster genommen haben, sondern einen richtigen, normalen, wenn aber auch etwas perversen Menschen. Da es in diesem Film keine explizite Gewaltdarstellung gibt, außer vielleicht mal eine Eisenstange durch ein Bein, ist eine FSK 16 Freigabe durchaus in Ordnung.

 

Fazit:

Ein spannendes Roadmovie mit anfänglichen Ähnlichkeiten zu Jeepers Creepers. Sollte man sich mal angucken.

 

USA 2001

Laufzeit: ca. 93min

Regie: John Dahl

Darsteller: Paul Walker, Steve Zahn, Leelee Sobieski

FSK: 16

 

Aktion Spannung Humor Gewalt/Blut Innovation Gesamt
7/10 9/10 6/10 5/10 5/10 7/10