The 13th Sign

 

Handlung:

Vor 15 Jahren ist Lany´s Vater Amok gelaufen und hat 15 Menschen und sich selbst erschossen. Nun fängt Lany (Nadja Brand) an Stimmen in ihren Träumen zu hören, die von dem Amoklauf sprechen. Lany will die Sache klären und macht sich zum Dorf auf, wo das Unglück geschah. Schnell trifft sie auf einen okkulten Bund im Dorf der sie so schnell wie möglich wieder aus der Stadt haben möchte. Doch so schnell lässt sich Lany nicht abwimmeln und sie stellt weitere Nachforschungen an. Dabei trifft sie auf den Landstreicher Riley der ihr mit seiner Schrotflinte zur Seite steht. Das Gemetzel kann beginnen...

 

Kritik:

The 13th Sign ist eine Amateur- und low-budget Produktion aus Großbritannien aus dem Jahre 2000. Die Geschichte von der Mondsekte und der Sonnenfinsternis ist nicht sehr kreativ und weist sogar teilweise Logikfehler auf. Zum Beispiel, warum wollen die Mitglieder der Sekte die blonde Hauptdarstellerin aus der Stadt vertreiben wenn sie sie für ein Ritual brauchen? Doch was noch viel schlechter ist sind die billig aussehenden Effekte. Der Dämon und die Augen der Sektenmitglieder sehen einfach nur billig aus. Es wurden wahrscheinlich einfach ein paar digitale Effekte über die Gesichter gelegt um sie dämonisch aussehen zu lassen. Auch die Aufnahmen der Sonnenfinsternis sehen mehr als nur billig und schlecht aus. Diese negative Liste kann man bei den Darstellern gleich fortsetzen, wenn es denn überhaupt richtige Schauspieler waren, aber ich denke mal eher nicht. Sie sind zwar bemüht ordentliche Leistungen zu zeigen, doch mißlingt das leider total. Wenn sie sich wenigstens selber nicht so ernst nehmen würden könnte man dem Film wenigstens einen gewissen Trash-Flair zuschreiben, doch so ist es einfach nur ein schlechter Horrorfilm. Noch ein paar kurze Worte zu den blutigen Effekten. Diese sind zwar nur selten vorhanden und nicht immer zu sehen, doch wenn man sie mal sieht schauen sie recht ordentlich aus. Besonders diverse Einschüsse wurden recht gut umgesetzt. Das war es aber auch schon wieder mit den positiven Seiten. Von diesem Film kann ich nur abraten!

 

Fazit:

Ein wirklich schlechter Horrorfilm den man absolut nicht gesehen haben muss.

 

Großbritannien 2000

Laufzeit: ca. 82min

Regie: Jonty Acton und Adam Mason

Darsteller: Nadja Brand, Eric Colvin, Jonathan Coote, Justin Ellis, Eva Grey, Rob Hurt

FSK: keine Jugendfreigabe

DVD Version: Das Label Galileo hat den Film ungeschnitten in Deutschland veröffentlicht. Die Bild- und Tonqualität lassen allerdings einiges zu wünschen übrig. Dafür wird man mit einigen Extras etwas entschädigt.

 

Aktion Spannung Humor Gewalt/Blut Innovation Gesamt
4.5/10 2/10 4/10 6/10 2/10 2.5/10