The Amityville Horror
Handlung:
In dem Ort Amityville geschah ein grausames Verbrechen. Ronald DeFeo brachte seine ganze Familie in ihren betten mittels eines Gewehres um. Später gestand er die Tat, sagte aber aus, dass ihm Stimmen dazu angestiftet hätten. Ein Jahr später bezieht die Familie Lutz die Villa um dort in Ruhe zu leben. Doch unheimliche Vorfälle trüben das idyllische Familienleben. Die Familie hört Stimmen und sieht unheimliche Erscheinungen. Nach einiger Zeit fängt George (Ryan Reynolds) an sich zu verändern. Er wird leicht reizbar und immer brutaler, bis sich die Sache zuspitzt...
Kritik:
The Amityville Horror stellt ein Remake vom gleichnamigen Film von 1979 da, und ist gleichzeitig das Debüt von Regisseur Andrew Douglas. Da ich das Original leider nicht kenne kann ich auch keine Vergleiche ziehen, doch The Amityville Horror hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung mag nun nicht gerade so innovativ ausgefallen sein, doch liefert sie immerhin einen spannenden und gruseligen Rahmen. Langweilig wird es eigentlich nie im Film, da gleich von Anfang an durch diverse Andeutungen für Spannung und Atmosphäre gesorgt wird. Die Familie sieht huschende Schatten, kurze Erscheinungen, sich verändernde Buchstaben und hört unheimliche Stimmen. Der Film hat mich insgesamt schon sehr stark an Filme wie z.B. Darkness oder Shining erinnert. Gerade dann wenn die "Geister" auftauchen und George sich anfängt zu verändern.
Von den Darstellern sind mir nur Ryan Reynolds (Blade Trinity, Foolproof) und Jesse James (Blow, Pearl Habor, Butterfly Effect, Fear of the Dark) bekannt. Ryan Reynolds liefert in The Amityville Horror eine bessere schauspielerische Leistung ab als in Blade Trinity, was aber wohl auch am Drehbuch liegt. Doch auch die restlichen Darsteller besonders die Jüngeren können überzeugen und machen ihre Sache ganz gut.
Gut gelungen sind auch die Sets im Film. Das Haus sieht schön alt und recht gruselig aus. Besonders gelungen waren meiner Meinung auch die Folterzellen (+ Inhalt) im Keller des Hauses die dem ganzen noch einen Tick mehr Spannung gegeben haben.
Der Blutgehalt ist für einen Film ab 16 Jahren schon recht ordentlich, obwohl er niemals zu explizit wird. Man bekommt ein paar blutige Einschüsse zu sehen, andere "Gewaltakte" sieht man hingegen nur im Off und manchmal dann ein blutiges Resultat.
Fazit:
Gutes Remake das man sich auf jeden Fall mal anschauen sollte, da es super unterhält und spannend ist!
USA 2005
Laufzeit: ca. 86min
Regie: Andrew Douglas
Darsteller: Ryan Reynolds, Melissa George, Philip Baker Hall, Jimmy Bennett, Jesse James, Chloe Moretz
FSK: 16
DVD Version: Der Film ist ungeschnitten von MGM / Sony Pictures erschienen und bietet noch ein paar Extras, wie z.B. Deleted Scenes, Making of, Fotogalerie, Trailer... Die Bild- und Tonqualität war sehr gut.
| Aktion | Spannung | Humor | Gewalt/Blut | Innovation | Gesamt |
| 4/10 | 9/10 | 2/10 | 6.5/10 | 5/10 | 8/10 |