Der Soldat James Rayn

                            

 

Handlung:

Kurz nach der Landung in der Normandie im Zweitem Weltkrieg bekommt Captain John Miller (Tom Hanks siehe Forest Gump, Cast Away, The Green Mile...) und seine Truppe den Auftrag den Soldaten James Rayn (Matt Damon siehe Die Bourne Identität, Der talentierte Mr Ripley, Oceans Eleven...)hinter den feindlichen Linien zu finden und sicher nach Hause zu bringen. Dieser Auftrag wurde erteilt, weil James Brüder schon alle gefallen sind, und James Mutter wenigstens noch ihn heil zurück bekommen soll. Doch der Auftrag gestaltet sich als nicht ganz so einfach. Überall gibt es Feindberührungen und James findet sich auch nicht so schnell wie am Anfang gedacht. 

 

Kritik:

Dieser Anti-Kriegsfilm wurde sehr aufwendig von Steven Spielberg gestaltet. Schon alleine wenn man die erste halbe Stunde erlebt, merkt man ziemlich schnell, wie Aufwendig er gedreht wurde. Ich habe selten so eine authentisch wirkende Schlacht im Zweitem Weltkrieg gesehen. Als ich den Film das erste mal mit meiner Mutter sah, aßen wir gerade Pizza. Meine Mutter stellte sie dann erstenmal wieder zur Seite und wartete die halbe Stunde lieber ab, weil sonst ihr wißt schon... Aber gerade das nehme ich als Beweis, daß die Filmemacher hier ganze Arbeit geleistet haben. Die Schlacht ist fotorealistisch gedreht worden, wie auch der Rest des Filmes, also sieht man jede Menge blutige Einschüsse, Gedärme und sonstige Arten des Todes, wie z.B. erstechen und verbrennen. Da kann nur noch Wir waren Helden an Brutalität mithalten. Da ist es schon ein kleines Wunder, daß der Film eine Freigabe ab 16 bekommen hat. Aber Soldat James Rayn ist nicht nur abschlachten, dazu tragen die überragenden Darsteller erheblich bei. In erster Linie natürlich Tom Hanks. Die Handlung ist gut, und zum Glück gibt es auch mal Zeiten wo nicht geschossen wird, was natürlich nicht heißen soll, daß es dort langweilig wird. Besonders zum Ende hin wird es noch einmal richtig spannend. Die alliierten Truppen verschanzen sich in einer zerbomten Stadt und die deutschen Truppen kommen in erheblicher Überzahl. Doch ich will hier nicht zu viel verraten. Was natürlich wieder hinzu kommt, ist eine gehörige Portion Patriotismus seitens der Amerikaner, wie z.B. wehende Flagge... Aber der Film hat auch "lustige" Szenen wie z.B. als sich die deutschen Truppen am Anfang ergeben, doch die Amerikaner (da sie sich anscheinend nicht verstehen) sie einfach niederschießen. Sollte vielleicht nicht witzig sein, kommt aber so rüber.

 

Fazit:

Ein super aufwendig gedrehter, mit Oscars belohnter, fotorealistischer Anti-Kriegsfilm von Steven Spielberg. Muß man gesehen haben!

 

USA 1998

Laufzeit: ca. 163min

Regie: Steven Spielberg

Darsteller:  Tom Hanks, Matt Damon, Edward Burns, Tom Sizemore, Jeremy Davies

FSK: 16 (seltsamer Weise) 

DVD Version: Habe die dänische DVD von Paramound. Der Film ist auf Englisch und den Untertitel kann man abstellen. Sie ist ungeschnitten und in einem netten Papschuber mit Bonusheft und Bonus DVD

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