Wir waren Helden

                           

 

Handlung:

Lt. Colonel Hal Moore (Mel Gibson Braveheart, Leathel Weapon 1-40, Der Patriot...) führt seine 400 Mann starke Einheit in die erste Schlacht in Vietnam, gegen eine Armee, welche schon die Franzosen vernichtend geschlagen hat. Seine Einheiten bestehen aus teils noch sehr jungen und noch sehr unerfahrenen Soldaten. Der Plan sieht es so vor, daß die Amerikaner in das sogenannte Tal des Todes per Hubschrauber eingeflogen werden. So bekommen sie nach und nach immer mehr Unterstützung, sind aber am Anfang des Kampfes aber deutlich in der Unterzahl. Insgesamt kämpfen 400 Amerikaner gegen eine Armee von ca. 2000 Vietnamesen. Klar, daß das eine blutige Schlacht mit vielen verletzten gibt.

 

Kritik:

Der Film läßt es am Anfang zunächst noch sehr ruhig angehen. Man bekommt einen kleinen Einblick in das private Umfeld einiger Soldaten. Man sieht wie sie trainieren und sich auf den bevorstehenden Krieg vorbereiten. Auch werden die Familien einiger Soldaten vorgestellt. Doch als die Soldaten erst einmal im Tal des Todes sind, geht es gleich voll zur Sache. Von nun an besteht der Film nur noch aus Krieg und aus kurzen Ortswechslungen zu den Frauen der Soldaten zu Hause, die Telegramme bekommen, daß ihre Männer gestorben sind. Man muß Randall Wallace (Braveheart Autor) ein großes Kompliment aussprechen, denn die Kriegsszenen im Film (und davon gibt es mehr als genug) sind echt super und vor allem fotorealistisch dargestellt. Es gibt schon ein paar echt krassen Szenen zu sehen, z.B. wie brennender Phosphor einem Soldaten die Wange verbrennt und ein andere Soldat versucht es ihm aus seiner Wange heraus zuschneiden. Eine weitere harte Szene ist noch, wie einem Soldaten die Haut von den Beinen abgezogen wird, als seine Kameraden versuchen ihn in einen Hubschrauber zu transportieren. Auch sieht man ein arg verbranntes Gesicht eines Soldaten und noch jede Menge blutige Einschüsse. Ich würde Wir waren Helden schon als einen der brutalsten und realistisch gefilmten Kriegsfilm einordnen, den ich bis jetzt gesehen habe. Der einzige Film der das noch toppen könnte wäre Soldat James Rayen, die erste halbe Stunde, in der die Landung in der Normandie gezeigt wird.

 

Fazit:

Ein wirklich guter fotorealistischer Kriegsfilm mit einem überragendem Mel Gibson. Muß man gesehen haben.

 

USA 2002

Laufzeit: ca. 133min

Regie: Randall Wallace

Darsteller:  Mel Gibson, Madeleine Stowe, Sam Elliott, Greg Kinnear, Chris Klein  

FSK: 18 (deutsche Kinoversion war geschnitten und ab 16 freigegeben)

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