Alien Quadrology

             

 

                       

                                    Alien

 

Handlung:

Der Raumfrachter Nostromo ist auf dem Weg zurück zur Erde, als die Besatzung plötzlich aus dem Hyperschlaf gerissen wird. Die Nostromo hat ein unbekanntes Funksignal entdeckt. Die Besatzung der Nostromo beschließt dem Signal auf den Grund zu gehen und landet auf dem fremden Planeten. Doch in einem Raumschiff was sie auf dem Planeten entdecken wird ein Besatzungsmitglied von einem Parasiten befallen. Der Parasit klebt dem Mann auf dem Gesicht. Später fällt er von selbst wieder ab und stirbt. Doch was niemand weiß, der Parasit hat etwas im Magen seines Opfers hinterlassen, was kurze Zeit später durch die Magendecke stößt und somit seinen Wirt tötet. Heraus kommt ein kleines süßes Alien, doch dieses kleine süße Alien wächst sehr schnell und bald macht es jagt auf die Besatzung. Wird Ripley (Sigourney Weaver) es aufhalten können?

Kritik:

Da hat Ridley Scott (Gladiator, Black Hawk Down...) wirklich eine interessante Mischung aus Science Fiction und Horror geschaffen. Die Darsteller, allen voran natürlich Sigourney Weaver machen ihre Sache gut, da gibt's nichts zu meckern. Besonders gut hat mir die schauspielerische Leistung der Katze gefallen. Die Handlung ist in Ordnung, so dass man ihr gut folgen kann, strotzt aber auch nicht gerade vor Kreativität. Eher gutes Mittelmaß. Doch was hier wirklich vor Kreativität strotzt sind die Aliens, die von dem Schweizer Künstler H. R. Giger entworfen worden sind. Das sind meiner Meinung nach bis jetzt die am "Best aussehenden" Aliens die es in der Geschichte des Films gab. Hier hat man sich richtig Gedanken über die Aliens gemacht, und dabei sind ein paar nette Details heraus gekommen, wie z.B. Säure statt Blut oder etwa das kleine Maul in dem Großem usw. Der Film baut in dem Moment richtig Spannung auf, wo sich die Besatzung auf die Jagt nach dem Alien macht, in Wirklichkeit ist es eher anders herum. Die Jagt findet fast immer eher im Dunkeln statt, begleitet wird es dann mit eine Art "Herzklopfrütmuss", was die Spannung noch einmal zusätzlich anheizt. Doch richtig sehen kann man die Aliens hier im Licht noch nicht so wirklich. Man sieht viel mehr nur Konturen oder Teilausschnitte. So weiß man noch nicht wirklich mit was man es zu tun hat. Wirklich blutig ist der Film nicht, es gibt nur ich glaube zwei wirklich blutige Szenen, einmal wo das noch kleine Alien durch die Magendecke seines Wirtes nach außen stößt und einmal wo ein Mitglied der Besatzung getötet wird. Doch das reicht auch völlig aus, da es hier sich nicht um einen Splatterfilm handelt und eher die Spannung im Vordergrund steht.

 

Fazit:

Für 1979 ein wirklich super spannender Film mit den wohl "besten" Aliens der Filmgeschichte. Wer den noch nicht kennt, sollte schnellstens seine Kulturlücke schließen.

 

England 1979

Laufzeit: Kino-Version ca. 112min

              Director´s Cut ca. 111min

Regie: Ridley Scott

Darsteller: Veronica Cartwright, John Hurt, Tom Skerritt, Harry Dean Stanton, Sigourney Weaver

FSK: 16

DVD Version: Ich kann nur die Alien Quadrology-Box von 20 Century Fox empfehlen. Alle vier Alien Filme liegen in der original Kinoversion und in einer längeren Special-Version vor. Zusätzlich gibt es zu jedem Film noch eine Zusatz-DVD mit jede Menge Extras. Und als krönung liegt noch eine Zusatz-DVD von Alien vs. Predator bei, auf der das Making of des Films vorhanden ist. 

 

Aktion Spannung Humor Gewalt/Blut Innovation Gesamt
6/10 9/10 2/10 6/10 10/10 für die Aliens 8/10

 

 

                                  

                                    Aliens

 

Handlung:

Nach 57 Jahren wird Ellen Ripley (Sigourney Weaver siehe Alien 1-4, Ghostbusters 1,2, The Village...) aus ihrem Raumschiff und somit aus dem Hyperschlaf befreit. Doch ihre Geschichte was sie mit den Aliens erlebt hat glaubt ihr keiner. Doch nach einiger Zeit erfährt sie, dass auf dem Planeten von dem das Funksignal kam und auf dem die Aliens sind, eine Station aufgebaut worden ist. Die Planetentechniker sollen eine Atmosphäre schaffen, so dass Menschen auf dem Planeten leben können. Doch seit geraumer Zeit ist der Kontakt zu den Planetentechnikern abgerissen. Nun befürchtet der Konzern der das Projekt finanziert hat, dass Ripley vielleicht doch die Wahrheit gesagt hat. Ripley fliegt nun mit einem Kommando Mariens auf den Planeten zurück, um zu klären, was mit den Menschen passiert ist. Doch als sie auf dem Planeten ankommen finden sie keine Menschen mehr vor, nur ganz ganz viele Aliens. Für Ripley und die Marines beginnt nun ein Kampf ums Überleben.

 

Kritik:

Nun startet James Cameron also mit Aliens die Rückkehr die zweite Runde in der Quadrilogy Alien. Und wieder ist ihm ein super spannender Science Fiction-Horror-Aktionfilm gelungen. Diesmal kommt eindeutig mehr Aktion als in dem ersten Teil vor. Ist ja auch klar, da wäre ein Trupp Marienes und viele viele Aliens, was soll da anderes passieren. Die Darsteller sind allesamt gut, wobei natürlich Sigourney Weaver heraussticht. Die Katze hat diesmal leider nur eine kleine Rolle am Anfang bekommen :(  Die Handlung ist spannend und gut aufgebaut, auch gibt es immer wieder plötzliche Überraschungen die für viel Abwechslung sorgen. Was diesmal eindeutig besser gelungen ist, ist das man die Aliens viel deutlicher als im ersten Teil sieht. Nun kann man auch die ganzen Details erkennen, was im ersten Teil noch nicht so möglich war. Auch ist es diesmal nicht nur ein Alien, sondern jede Menge, was natürlich für mehr Aktion sorgt. Was wirklich super gelungen ist, ist der Abschlusskampf, Ripley im Verladeroboter gegen die Alienkönigin. Für 1986 sind die Effekte wirklich super gut. Würde mich schon interessieren, wie sie das angestellt haben, da es ja noch ein bisschen früh für Computereffekte war. Der Film kommt weitestgehend ohne wirklich explizite Gewaltdarstellung aus, etwa so wie der erste Teil, was eine erneute Freigabe ab 16 Jahren auch wohl rechtfertigt.

 

Fazit:

Mehr Aliens, mehr Aktion, mehr Spezialeffekte. Eine würdige Fortsetzung, die meiner Meinung nach noch besser als der erste Teil ist. Unbedingt anschauen!

 

England/USA 1986

Laufzeit: Kino-Version ca. 132min

              Special Edition ca. 148min

Regie: James Cameron

Darsteller: Sigourney Weaver, Carrie Henn, Michael Biehn, Paul Reiser, Lance Henriksen, Bill Paxton, William Hope, Jenette Goldstein 

FSK: 16

DVD Version: siehe oben 

 

Aktion Spannung Humor Gewalt/Blut Innovation Gesamt
9/10 8/10 4.5/10 6.5/10 8/10 9.5/10

 

 

 

                                   Alien 3

 

Handlung:

Ellen Ripley (Sigourney Weaver siehe Alien 1-4 ) ist die einzig Überlebende einer Rettungskapsel, die auf einem Gefängnisplaneten Fiorina 161 notlandete. Sie wird entdeckt und in die Krankenstation des Gefängnisses gebracht. Dort erfährt sie dann, dass alle ihre Begleiter tot sind und sie sich in einem Gefängnis mit lauter Schwerverbrechern, die aber zum Glauben gefunden haben befindet. Ripleys bösen Vorahnungen, dass sich vielleicht ein Alien mit an Bord der Rettungskapsel befunden haben könnte werden bald bestätigt. Das Alien, welches sich schnell entwickelt, fängt bald an Jagt auf die Insassen, die Leitung und Ripley selbst zu machen. So ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen dem Alien zum Opfer fallen. Ein weiteres Problem besteht darin, dass im Gefängnis außer ein paar Messern und Äxten keine Waffen existieren. So haben die Menschen kaum eine Chance sich gegen das Alien zu verteidigen. Doch die Überlebenden schmieden einen Plan, wie sie das Alien vernichten können. Ob der gelingen wird?

 

Kritik:

Alien 3 ist David Finchers (7) erster Film als Regisseur, und schneidet meiner Meinung nach als schlechtester Film der Quadrology ab. Das soll nicht heißen, dass Alien 3 ein schlechter Film ist. Es ist halt schwer gegen die sehr guten ersten Teile abzuschneiden. Die Darsteller spielen alle gut und man nimmt ihnen ihre Rollen ab. Besonders Sigourney Weaver sticht aus der Masse hervor. Der Film spielt fast die ganze Zeit nur im Inneren des Gefängnisses. Szenen in Raumschiffen oder im Weltall gibt es diesmal leider nicht. Was mich an diesem Film gestört hat, ist das sich die Story etwas schleppend verhält. Bis die eigentliche Bedrohung durch das Alien beginnt, wird es teilweise schon fast etwas langweilig. Doch dafür geht es dann um so mehr rund wenn das Alien welches übrigens wieder von H.R.Giger entworfen wurde so richtig los legt. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass man zu den einzelnen Häftlingen kaum eine wirkliche "Beziehung" aufbaut, da sieh auch für mich alle ein bisschen schwer auseinander zu halten waren. Dann lässt es einen doch schon ein bisschen kalt, wenn am Ende des Filmes viele von ihnen vom Alien getötet werden. Was aber wieder ganz ausgezeichnet gelungen ist, ist das Alien. Kein Wunder, wenn wieder H.R.Giger mit von der Partie ist. Die Stimmung im Film ist durchgehend eher düster, wenn man mal von dem kleinen Techtelmechtel von Ripley und dem Doktor absieht. So sind dann die Szenen, in denen das Alien die Gefangenen durch die Lüftungsschächte jagt sehr gut gelungen. Besonders wenn das Alien anfängt an der Decke und den Wänden zu krabbeln. In Sachen Gewaltdarstellung kann man schon behaupten, dass die 16ner Freigabe ordentlich ausgenutzt wurde. Man sieht z.B. einmal den schon fast legendären Kopfbiss des Aliens mit seinem inneren Kiefer. Auch sonst bekommt man einige etwas blutigere Szenen zu sehen. 

 

Fazit:

Zwar der schlechteste Teil der Quadrology, doch immer noch gut. Wenn man die ersten Teile mochte, sollte man sich diesen auch nicht entgehen lassen.

 

USA 1992

Laufzeit: Kino-Version ca. 111min

              Special Edition ca. 139min

Regie: David Fincher

Darsteller: Sigourney Weaver, Charles Dance, Charles S. Dutton, Paul McCann

FSK: 16

DVD Version: siehe oben

 

Aktion Spannung Humor Gewalt/Blut Innovation Gesamt
7/10 7.5/10 4/10 6.5/10 6.5/10 7.5-8/10

 

                               

 

                                  Alien 4

 

 

Handlung:

200 Jahre nach den schrecklichen Geschehnissen auf Fiorina 161 dem Gefängnisplaneten wird Ellen Ripley (Sigourney Weaver siehe Alien 1-4 ) erneut zu Leben gebracht. Und zwar durch Klontechnologie. Ripley stellt eine Verschmelzung von Alien und Mensch dar. Äußerlich sieht sie zwar aus wie immer, jedoch fließt in ihren Adern nun auch Säure. Des weiteren ist sie stärker und widerstandsfähiger geworden. So soll eine neue Species geschaffen werden, die sich leichter kontrollieren lässt. Doch das Experiment misslingt und die Aliens brechen aus ihren Käfigen aus. Von nun an befinden sich Ripley und die Besatzung eines Frachters, der für das Experiment die benötigten Menschen brachte auf der Flucht. Von vornherein ist klar, diese Jagt werden nicht alle überleben. Fragt sich nur, wer am Ende noch übrig bleibt.

 

Kritik:

Das ist also vorerst der letzte Teil der Alien Quadrology, und ich muss sagen, dass er nur noch von dem zweiten Teil übertroffen werden kann. Die Darsteller sind diesmal besser als im dritten Teil gewählt worden. Natürlich spielt Sigourney Weaver wieder wie gewohnt souverän die Hauptrolle des Filmes. Aber auch die anderen Darsteller sind durchaus annehmbar. Ein Mitglied der Frachtercrew kenn ich auch aus Blade 2. Dort spielt er im Bloodpack mit. Die Aliens schauen in diesem Teil eigentlich am besten aus. Man kann sie sogar in Nahaufnahme in einem gut ausgeleuchteten Raum sehen. Besonders die Alien-Mensch-Mischung am Schluss sieht auch noch mal gut aus. Die Handlung des vierten Teils ist spannend geworden und kann mit ein paar Überraschungen auftrumpfen. Besonders gut gelungen finde ich das Genlabor, indem die misslungenden Versuche in großen Plexiglasröhren zur schau gestellt werden. Auch die Aufnahmen unter Wasser sind gut geworden, wobei es allerdings sehr unlogisch ist, wie lange die Fliehenden die Luft anhalten können. Aber über solche Kleinigkeiten kann man dann auch mal großzügig hinweg sehen. Auch beim vierten Teil kann man sagen, dass die 16ner Freigabe wieder voll ausgenutzt wurde. Man sieht blutige Einschüsse, Bisse z.B. in Köpfe und vieles mehr. 

 

Fazit:

Für mich der zweit beste Teil der Alienquadrology. Diesen Film sollte man sich unbedingt mal anschauen. 

 

USA 1997

Laufzeit: Kino-Version ca. 104min

              Special Edition ca. 111min

Regie: Jean-Pierre Jeunet

Darsteller: Sigourney Weaver, Winona Ryder, Ron Pearlman

FSK: 16

DVD Version: siehe oben

 

Aktion Spannung Humor Gewalt/Blut Innovation Gesamt
8/10 8/10 5/10 7/10 7.5/10 9/10