Cold Creek Manor
Handlung:
Leah und Cooper Tilson (Sharon Stone, Dennis Quaid) wollen mit ihren beiden Kindern aufs Land ziehen. Sie entdecken das leerstehende Landhaus namens Cold Creek Manor welches sie auch sofort mit dem Inhalt der Vorbesitzer kaufen. Nach dem Einzug fängt Cooper an über die Geschichte des Hauses zu recherchieren und dabei stellt sich heraus, dass das Haus eine düstere Vergangenheit hat. Früher wurden auf dem Anwesen Tausende von Schafen geschlachtet und die Mordwerkzeuge (ein Spezialhammer) hängen immer noch in einem Schaukasten. Plötzlich taucht ein Mann namens Dale Massie (Stephen Dorff) auf. Früher gehörte ihm das Haus bevor ins Gefängnis musste und die Bank sein Haus verkaufte. Er bietet den Tilsons seine Hilfe bei den Renovierarbeiten am Haus an und wird sofort angestellt. Doch dann häufen sich merkwürdige Geschehnisse im und ums Haus herum. Eine düstere und bedrohliche Stimmung zieht auf...
Kritik:
Cold Creek Manor ist ein sehr langsam anlaufender Thriller. Es dauert eine Stunde lang bis mal ein bisschen Spannung aufkommt und das ist bei einem Thriller der "nur" knapp zwei Stunden dauert viel zu spät. Dafür gibt die Story einfach nicht genug her und der Film plätschert so vor sich hin. Gegen Ende des Films kommt dann doch noch mal ein bisschen Spannung auf, welche aber bei weitem nicht ausreicht um den Film nachträglich noch mal aufzuwerten. Dafür gibt die Geschichte einfach nicht genug her.
!Spoiler-Warnung! Die Szenen am Schluss bei und in dem "Teufelsschlund" haben mich stark an vergleichbare Szenen aus The Ring 1 und 2 erinnert. Irgendwie habe ich die ganze Zeit erwartet das noch etwas im Schacht passiert, doch weit gefehlt. Cold Creek Manor beinhaltet keine Szenen aus dem phantastischem Filmbereich.
Positiv überrascht war ich als plötzlich Stephen Dorff (Blade, Riders, Fear dot com, Zoolander) im Film auftauchte, da ich nichts über sein Mitwirken im vorweg wusste. Doch auch Dennis Quaid (Dragonheart, Traffic, The Day after Tomorrow), Sharon Stone (Catwoman, Casino, Basic Instinct, Final Instict) und Juliette Lewis (Natural Born Killers, From Dusk Till Dawn, Kalifornia, Strange Days, Romeo is bleeding) spielen ihre Rollen sehr gut und überzeugend.
Gewalt oder blutige Szenen gibt es im Film so gut wie gar nicht. Einmal kommt es zu einer kleineren und harmlosen Schlägerei, ansonsten sieht man so gut wie gar nichts. Warum die FSK diesen Film ab 16 Jahren freigegeben hat bleibt mir ein Rätsel, da schon deutlich härtere Filme ab 12 Jahren freigegeben wurden.
Die Schwächen des Films liegen meiner Meinung nach eindeutig am Drehbuch welches nicht genügend Spannung und Abwechslung bietet. Somit bleibt ein durchschnittlicher Film den man nicht gesehen haben muss.
Fazit:
Gerade mal durchschnittlicher Thriller mit einem schwachen Drehbuch aber guten Schauspielern. Bei viel Langeweile kann man sich ihn mal anschauen ansonsten rate ich eher ab.
Kanada / USA 2003
Laufzeit: ca. 114min
Regie: Mike Figgis
Darsteller: Sharon Stone, Dennis Quaid, Stephen Dorff, Juliette Lewis, Christopher Plummer
FSK: 16
DVD Version: Buena Vista / Touchstone haben den Film ungeschnitten in einer guten Bild- und Tonqualität veröffentlicht. Auch ein paar Extras wie z.B. zusätzliche Szenen und ein alternatives Ende haben den Weg auf die Scheibe gefunden.
| Aktion | Spannung | Humor | Gewalt/Blut | Innovation | Gesamt |
| 4/10 | 6/10 | 2/10 | 4/10 | 4/10 | 5/10 |