The Cell

                        

 

Handlung:

Catherine Dean (Jennifer Lopez sie Anakonda) arbeitet gemeinsam mit einem Forschungsteam an einer neuen Methode psychisch kranken Menschen zu helfen. Dabei wird Catherine mit einer Art Maschine an den zu Behandelnden angeschlossen und sie kann in seine Gedankenwelt hinein. Dort kann sie dann nach Ursachen für die Krankheit des Patienten forschen. Als der Serienkiller Carl Stargher (Vincent D'Onofrio siehe Psycho) geschnappt wird, befindet er sich in eine Art Koma. Catherine soll nun in seine Gedankenwelt eintauchen, um herauszufinden, wo sein letztes Opfer versteckt ist. Wenn sie das nicht schnell genug macht, wird das Opfer ertrinken, denn es ist in einer Kammer aus Glas, die sich immer weiter mit Wasser füllt, so das das Opfer ertrinken wird. Wird es Catherine schnell genug gelingen die Information aus dem Killer herauszubekommen?   

 

Kritik:

The Cell ist ein etwas andere Thriller. Okay die Geschichte das ein Serienkiller umgeht ist vielleicht nicht so neu, doch neu ist auf jeden Fall, daß versucht wird die Psyche eines Serienkillers bildlich darzustellen. Der Film spielt in zwei Ebenen, eine ist die Realität und die andere ist die Gedankenwelt des Killers. Jennifer Lopez (Anakonda) sucht in der Gedankenwelt einen Hinweis darauf, wo der Killer sein letztes Opfer versteckt hat. Dabei hat mich die Gedankenwelt des Killers sehr beeindruckt (wie sie dargestellt wurde natürlich). Die Welt ist auf des einen Seite sehr bunt und exotisch, aber auf der anderen Seite sehr düster und brutal. Zwischen diesen beiden Seiten wandelt Jennifer Lopez umher, um hinter das Geheimnis zu gelangen. Dabei trifft sie auch den Killer in seiner Kindheit, und es soll erklärt werden, warum der Killer zum Killer geworden ist, was meiner Meinung allerdings sehr Klischeehaft dargestellt wurde. Meiner Meinung nach ist ein solcher Film spannender, wenn man nichts über die Motive des Killers weiß. Der Film ist sehr mutig inszeniert, da er nicht unbedingt so dem Hollywood Mainstream folgt. Was meiner Meinung nach nicht so gelungen ist, ist das Ende, indem der Killer in Jennifer Lopez Gedankenwelt ist und sie sich gegenseitig bekämpfen, doch dieses kann man leicht verschmerzen. Die Darsteller sind alle in Ordnung, obwohl mir nur Jennifer Lopez  wirklich ein Begriff ist.

P.S. Der Film hatte ein Budget von 33 Mio. $

 

Fazit:

In der Realität nicht wirklich überzeugend, doch in der psychischen Welt dafür um so mehr. Ein mal etwas anderer Psychothriller den man sich nicht entgehen lassen sollte.

 

USA 2000

Laufzeit: ca. 105min

Regie: Tarsem Singh

Darsteller: Jennifer Lopez, Vince Vaughn, Vincent D'Onofrio, Marianne Jean-Baptiste, Jake Weber, Dylan Baker, Catherine Sutherland

FSK: 18

 

Aktion Spannung Humor Gewalt/Blut Innovation Gesamt
6/10 9/10 1/10 7.5/10 9/10 8/10